Die HANHUA Chinesisch-Schule ist durch private Initiative von Frau
Zhou Kaifen und einem Kreis von in Deutschland lebenden
Überseechinesen 1993 in Hamburg als reine Sprachschule
gegründet worden. Am Anfang hatte die Schule nur fünf
Schüler und eine Lehrerin. Durch das große persönliche
Engagement von Frau Zhou Kaifen stieg die Schülerzahl danach
innerhalb von zehn Jahren von fünf auf über 130 an. Sie wurde
damit zur größten chinesischen Schule in Hamburg.
Die Schule erfährt seit ihrer Gründung umfangreiche
Unterstützung aus allen Gesellschaftskreisen. Nach
zehnjähriger erfolgreicher Existenz als rein private
Sonntagsschule trat der Wunsch nach einer offiziellen Anerkennung der
Schule in den Vordergrund. Um die Zukunft der größten
chinesischen Schule in Hamburg zu sichern und auf die offizielle
Anerkennung der Schule hinzuarbeiten, wird diese seit Juli 2002 von
einem gemeinnützigen Verein getragen.
Mit der stetig steigenden Schülerzahl und der laufenden
Erweiterung des Fächer- und Kursangebotes
ist auch der Raumbedarf der Hanhua-Chinesisch-Schule über die
Jahre stark gestiegen. Die anfänglich genutzten Räume der
Hamburger Turnerschaft Barmbeck-Uhlenhorst e.V. (HTBU) im Klinikweg
wurden schnell zu eng, so dass auch auf Container der benachbarten
Grundschule Richardstraße ausgewichen werden musste. Ab dem Jahr
2002 konnten dann zwei Gebäude des Matthias-Claudius-Gymnasiums in
Wandsbek genutzt werden. Doch auch dort stieß die Schule nach
drei Jahren an räumliche Grenzen und es wurde ein erneuter Umzug
notwendig. Ab Januar 2006 kann die Hanhua-Chinesisch-Schule nunmehr das
großzüge Raumangebot des Gymnasiums Hamm nutzen, so dass
einer Erweiterung des Unterrichtsangebotes vorerst keine weiteren
Grenzen gesetzt sind.